Programm

Montag, 16. April 2012
17:15 - 18:30

Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Berlin

Minister John Dalli
Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik der Europäischen Union, Brüssel/Belgien

18:30 - 19:30

Die FTD gibt drei Gründern aus der Gesundheitswirtschaft jeweils in einem kurzem Streitgespräch mit einem Branchenexperten die Möglichkeit, ihr Geschäftsmodell vorzustellen und zu verteidigen: Wo sehen sie die größten Chancen im Markt? Welche Strategien verfolgen sie?

Diskussion

Ansgar Jonietz
Geschäftsführer der "Was hab' ich?" gGmbH, Dresden

Stephan Bernhardt
Vorstandsmitglied der Ärztekammer Berlin

David Meinertz
Gründer und Geschäftsführer der Onlinearztpraxis DrEd.com, London/Großbritannien

Dr. Dirk Heinrich
Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes - Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e. V., Berlin

Hossein Askari
Geschäftsführer der Center of Genetic Analysis und Prognosis GmbH (CoGAP®), Köln

Moderation

Dr. Nikolaus Förster
Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins IMPULSE und Mitglied des Chefredakteurgremiums der G+J Wirtschaftsmedien, Hamburg

Dienstag, 17. April 2012
10:15 - 11:00

Präsentation der Preisträger

Moderation

Dr. Nikolaus Förster
Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins IMPULSE und Mitglied des Chefredakteurgremiums der G+J Wirtschaftsmedien, Hamburg

11:00 - 12:30

Auch wenn der Prozess langsam und mühsam ist: Die Digitalisierung schreitet voran. Sie sorgt nicht nur für bessere bildgebende Verfahren oder zaghafte Versuche, elektronische Patientenakten aufzubauen, sondern auch für neuartige Vernetzungen zwischen Ärzten, Dienstleistern und Patienten. Mit der Digitalisierung verändern sich also auch die Prozesse: Es ist eine Mammutaufgabe, die viele Akteure überfordert und eine Chance für Neueinsteiger bietet. Wir zeigen – anhand konkreter Beispiele – welche Chancen die Digitalisierung bietet und wo die Fallstricke liegen.

Diskussion mit ausgewählten Referenten

Felix Rademacher
Geschäftsführender Gesellschafter der coliquio GmbH, Konstanz

Dr. Peter Langkafel
Healthcare Industry Director EMEA, SAP Deutschland

Martin Peuker
Stellvertretender Chief Information Officer (CIO) sowie Leiter Administrative Verfahren, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Edgar Jakab
Selbstständiger Unternehmensberater im Gesundheitswesen und der Freien Wohlfahrtspflege mit JAKAB Consulting, Berlin

Moderation
14:00 - 15:15

Es gibt kaum eine Branche, in der Lobbygruppen so stark sind wie im Gesundheitsmarkt: ob Ärzte oder Kliniken, Pharmaunternehmen oder Krankenkassen. Jeder bringt sich in Position – und spinnt im Hintergrund die Fäden. Nur eine Gruppe ist traditionell unterrepräsentiert: die Patienten. Lange wurden sie ausgeblendet oder instrumentalisiert, erst seit wenigen Jahren bilden sich unabhängige Gruppen. Und doch ist ihre Macht zuletzt – zur Überraschung vieler – stark gewachsen, allerdings weniger über organisierte Interessenvertretungen als über neue Technologien: Patienten vergleichen Qualitätsdaten von Kliniken im Internet, tauschen sich in Foren oder Social Media aus – und betreiben so Mundpropaganda im Internet. Der jüngste Siegeszug der Smartphones – der das jahrelange Gezerre um die elektronische Gesundheitskarte als Kampf aus einer längst vergangenen Zeit erscheinen lässt – hat dieser Bewegung weiteren Schub verliehen. Wir diskutieren auf der Konferenz, welche Chancen und Risiken in dieser Entwicklung für die Akteure des Marktes liegen – und zeigen konkrete Beispiele.

Diskussion mit ausgewählten Referenten

Dr. Olivier Blanchard
Geschäftsführer, Netdoktor.de

Dr. Stefan Etgeton
Senior Expert im Programm "Versorgung verbessern - Patienten informieren", Bertelsmann Stiftung

Dr. Philipp Goos
Geschäftsführer, Jameda

Dr. Christian Stoffers
Leiter Geschäftsführungsreferat Kommunikation & Marketing, St. Marien-Krankenhaus Siegen

Moderation
15:45 - 17:00

Jahrelang sind sie damit durchgekommen: große Krankenkassen, die nicht attraktiven Dienstleistern, sondern verstaubten Behörden glichen; Krankenhäuser, in denen Chefärzte selbstherrlich regierten – und Patienten eine Nebenrolle spielten. Oder Pharmakonzerne, die mit aller Macht alte Vertriebskanäle pflegten, statt sich um innovative Produkte zu kümmern. Die Zeiten sind vorbei. Wer heute angesichts leerer Kassen nicht vom Markt gefegt werden will, muss seine Strukturen modernisieren – mit einer stärkeren Kundenorientierung nach außen und, im Inneren, mit intelligenteren Prozessen. Viele scheitern daran. Wir zeigen, anhand positiver und negativer Beispiele, wie sich Akteure erfolgreich positionieren können.

Diskussion mit ausgewählten Referenten

Prof. Dr. Reinhard Busse, MPH FFPH
Professor für Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin

Prof. Dr. Michael Butters
Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Kliniken Ludwisburg-Bietigheim

Prof. Dr. Norbert Klusen
Vorsitzender des Vorstands, Techniker Krankenkasse

Dr. Thomas Wolff
Praxisarzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin an der Onkologie Lerchenfeld in Hamburg

Moderation

Programmstand: 11.04.2012

Ergänzungen und Änderungen vorbehalten.

 
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